Einer der derzeit besten Spots für E-Mobilität: Volvo entschuldigt sich für die anfänglichen Unzulänglichkeiten.


22.01.2026

Verspätungen, weil man erst noch aufladen muss. Nicht kompatible Stecker. Warteschlangen vor Ladesäulen in Kälte und Schnee. Probleme beim Bezahlvorgang, zu kurze Kabel und eine fast leere Batterie. Anstatt diese Unannehmlichkeiten zu verdrängen oder schönzureden, entschuldigt sich Volvo für die Anlaufschwierigkeiten. Und bedankt sich dafür, dass seine Kundinnen und Kunden vorangegangen sind und sich auf die unbekannte Technologie eingelassen haben. Auch wenn sie noch nicht perfekt war.


"All beginnings are imperfect.

All major leaps forward demand a period of hurdles.

No innovation will happen unless

a few true believers take the first hit of inconvenience.

So thank you.

You dared believe that electric cars would one day be

what we simply call cars."


Alle, die an die E-Mobilität glauben, werden jetzt belohnt. Mit dem neuen SUV EX60 mit bis zu 810 km Reichweite. Eine neue Generation, mit der die anfänglichen Herausforderungen ein Ende haben.


Es ist immer ein mutiges Konzept, Schwierigkeiten mit dem eigenen Produkt einzugestehen. Und das in einer Zeit, in der die Nachfrage nach E-Autos unter den Erwartungen liegt, die neue US-Regierung die Unterstützung für den Kauf eines neuen EVs zurückfährt, Donald Trump bekanntermaßen auf Erdöl setzt und sich einige Marken aus den E-Modellen zurückziehen. Volvo denkt offenbar langfristiger und hofft, am Ende mit seiner Courage erfolgreich zu sein.