Anlaufschwierigkeiten.

22.01.2026 - Volvo räumt ein, dass der Start in die E-Mobilität etwas holprig war. Und entschuldigt sich für alle Unannehmlichkeiten. > mehr

Mehrwert.

23.01.2026 - Im 85. Jahr bietet Jeep seinen Fans mehr Auto fürs Geld. Beim Jeep Grand Wagoneer und Grand Cherokee können es bis zu $ 10.000 sein. > mehr

Fox und der Müll.

26.01.2026 - Ein IndyCar-Rennfahrer am Steuer eines Müllwagens, das kann nicht gutgehen. > mehr

Superlative.

01.01.2026 - Kaum eine andere Marke hat so viele Markenbotschafterinnen und Markenbotschaftern wie Rolex. Einige davon konnten 2025 Triumphe feiern. > mehr

 Kampagnen

MEDIEN

26.01.2026 - Man sollte einen IndyCar-Rennfahrer nicht ans Steuer eines Müllwagens lassen. > mehr


SÜSSWAREN

24.01.2026 - Love 'Em to Death. Jet-Puffed Marshmallows leiden für unseren Genuss. > mehr

     

AUTO

23.01.2026 - Mehr Auto fürs Geld? It's a Jeep thing. > mehr

     

GASTRONOMIE

22.01.2026 - Starbucks feiert das Zusammensein. Mit dem Beatles-Song "All together now". > mehr


AUTO

22.01.2026 - Einer der derzeit besten Spots für E-Mobilität: Volvo entschuldigt sich für die anfänglichen Unzulänglichkeiten. > mehr

   

PROTEINRIEGEL

21.01.2026 - David Protein Bar versucht es mit provokanter Werbung. > mehr

     

GASTRONOMIE

11.01.2026 - Als nächstes surft Jack in the Box auf der Protein-Welle. > mehr

   

GASTRONOMIE

10.01.2026 - Auch Starbucks steigt in den Protein-Trend ein. > mehr

     

DESSOUS

08.01.2026 - Man soll Models nicht in eine Schublade stecken. Doch genau das macht Victoria's Secret. > mehr

   

GASTRONOMIE

08.01.2026 - Megan Thee Stallion tanzt für Dunkin' in einer Reminiszenz an die 80er Jahre Fitness-Videos von Jane Fonda. > mehr

     

VERGNÜGUNGSPARK

04.01.2026 - Disney sorgt für unvergessliche Erlebnisse. > mehr

     

AUTO

02.01.2026 - Donald Trump hat einige Umweltschutzauflagen für Verbrenner-Autos abgeschwächt oder gestrichten. Die Truck-Marke Ram reagiert darauf mit einem 6,2 Liter V8 Antrieb mit fast 790 PS.  > mehr

     

SMARTPHONE

02.01.2026 - Das 8fach Zoom des iPhone 17 Pro ermöglicht einen dramatischen Effekt, mit dem große Hollywood-Regisseure gearbeitet haben. > mehr

   

UHREN

01.01.2026 - Rolex hat ein breites Ensemble an Markenbotschafterinnen und Markenbotschaftern. Viele davon haben 2025 Triumphe gefeiert. > mehr

   

SMARTWATCH

30.12.2025 - Die Apple Watch hilft dabei, die guten Vorsätze für das neue Jahr durchzuhalten. > mehr

   

SNACKS

26.12.2025 - Doritos bereitet das Finale von Stranger Things am 31. Dezember vor. > mehr

   

SPORTBEKLEIDUNG

25.12.2025 - Nike feiert die außergewöhnliche Distanzwurf-Stärke von WNBA-Star Caitlin Clark. Sie selber sieht das eher gelassen. > mehr

   

TOILETTENPAPIER

20.12.2025 - Charmin hat dankenswerterweise eines der existenziellen Probleme der Menschheit gelöst. > mehr

     

AUTO

17.12.2025 - Volvo geht zurück zu dem, was die Marke seit jeher ausmacht: Bestmögliche aktive und passive Sicherheit. > mehr

     

ZAHLUNGSSYSTEM

09.12.2025 - Apple Pay, wenn es schnell gehen muss. Etwa weil man vor einem Monster flüchtet. > mehr

     

BEKLEIDUNG

08.12.2025 - Die ultimative Promotion: Bei Columbia Sportswear kann man das gesamte Unternehmen gewinnen. > mehr

     

AI-ANWENDUNGEN

02.12.2025 - Mit Hilfe von Gemini AI produzieren Eltern gefälschte Bilder und Videos für ihre Tochter. > mehr

       

AUTO

24.11.2025 - Subaru erklärt ein einzigartiges Fahrzeug zum Objekt der Begierde. Und es ist kein eigenes. > mehr

           

KOSMETIK

20.11.2025 - Wenn zwei Comedy-Urgesteine gemeinsam Werbung für Merit Beauty machen, ist das Chaos vorprogrammiert. > mehr

               

MUSIK

16.11.2025 - Jennifer Aniston spielt in einem Spot für TikTok-Creator und Sänger Alex Warren eine Richterin, die über den Namen seiner Tour entscheiden muss. > mehr

               

PHARMA

15.11.2025 - Bayer US stellt den tatsächlichen wissenschaftlichen Fortschritt gegen die zunehmenden Falschinformationen. > mehr

                 

SPORTBEKLEIDUNG

12.11.2025 - Das Dream-Team aus Nike und LeBron James ist immer für einen starken Auftritt gut. Auch zwischen den eher gefühlvollen Weihnachtskampagnen. > mehr

         

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ          

05.11.2025 - Perplexity AI verbindet Storytelling mit zwei prominenten Markenbotschaftern. > mehr

           

OLYMPISCHE WINTERSPIELE 2026

03.11.2025 - Nach dem Auftaktspot von Team USA legt Delta als offizieller Sponsor nach. > mehr

               

MEDIEN

01.11.2025 - Reuters bietet einen klaren Blick auf aktuelle Geschehnisse.  > mehr

           

SOZIALE NETZWERKE

30.10.2025 - Facebook wird nostalgisch und geht mit der ersten TV-Kampagne seit Jahren zurück zu seinen Wurzeln. > mehr

           

SPORT

29.10.2025 - Heute sind es noch 100 Tage bis zur Eröffnungsfeier der Olympischen Winterspiele. Team USA stimmt seine Fans darauf ein. > mehr

           

MEDIEN

28.10.2025 - NBC News bekennt sich zu einer unabhängigen, vertrauenswürdigen und weniger aufgeregten Berichterstattung: "Facts. Clarity. Calm". > mehr

             

AUTO

25.10.2025 - Fußball gewinnt in den USA zunehmend an Popularität. Gut für den langjährigen MLS-Sponsor Audi. > mehr

           

AUTO

23.10.2025 - Mini erschreckt zu Halloween. > mehr

               

AUTO

23.10.2025 - Maserati zeigt die Grenzen von AI auf: Es gibt künstliche Intelligenz, aber keine künstlichen Emotionen. > mehr

             

GASTRONOMIE

18.10.2025 - Jetzt hat auch die System-Gastronomie ihre erste AI-generierte Kampagne. Von Teriyaki Madness. > mehr

                 

MODE

17.10.2025 - Al Pacino und Robert De Niro sprechen für Moncler über Freundschaft und menschliche Wärme.   > mehr

             

AUTO

11.10.2025 - Samsung bringt Werbung auf Kühlschranktüren, Tesla bringt sie ins Auto. Mit einer Promotion für "Tron: Ares". > mehr

   

TECHNOLOGIE

10.10.2025 - Apple folgt seit über 2 Jahrzehnten der Überzeugung von Steve Jobs "Design is how it works". > mehr

           

FAHRDIENST

09.10.2025 - Uber erzählt die Geschichte eines Paars von der ersten Begegnung bis zur bitteren Trennung. > mehr

   

KABELFERNSEHEN UND INTERNET

07.10.2025 - Dank Xfiniti wird Frankensteins Monster zu einem perfekten Gastgeber. Und Werbung zum Horror. Oder umgekehrt. > mehr

   

TECHNOLOGIE

07.10.2025 - Apple setzt seine lockere Serie über die "Underdogs" fort. > mehr

   

MUSIK

30.09.2025 - Der 3. Oktober ist in diesem Jahr auch in den USA ein Feiertag. Um Mitternacht startet der Verkauf des neuesten Albums von Taylor Swift. > mehr

   

KÜNSTLICHE INTELLIGENZ

28.09.2025 - OpenAI dreht seine neue Kampagne für ChatGPT auf 35 mm Film. > mehr

   

SMARTPHONE

26.09.2025 - Der nächste eiskalte Rundumschlag gegen den Rest der Smartphone-Welt kommt mit einer genussreichen Metapher: Vanille-Eis. > mehr

   

MEDIEN

25.09.2025 - Donald Trump setzt die Medien zunehmend unter Druck. Die US-Ausgabe des Guardian empfiehlt sich als unabhängige Alternative. > mehr

   

ADVERTISING WEEK

24.09.2025 - Wer sich noch irgendwelchen romantisch verklärten Illusionen über die Zukunft der Werbung hingibt, sollte die Kampagne für die Advertising Week New York auf sich wirken lassen  > mehr

   

SOFTDRINK

24.09.2025 - Ben Stiller steigt in den expandierenden Markt der gesunden Softdrinks ein. > mehr

   

LOGISTIK

23.09.2025 - FedEx geht in schwierigen Zeiten in die Offensive. > mehr

   

ACTIVEWEAR

22.09.2025 - Bei der neuesten Kampagne von Nike spielt Kim Kardashian eine entscheidende Rolle. > mehr

   

SPORTSCHUHE

22.09.2025 - Nike hat Grund zum Feiern: A’ja Wilson ist als erste Spielerin der WNBA zum vierten Mal zur MVP des Jahres gewählt worden. > mehr

   

SMARTPHONE

19.09.2025 - Der ultimative Härtetest für jede Kamera sind Actionaufnahmen. Das neue iPhone 17 Pro ist gut gerüstet. > mehr

     

GASTRONOMIE

17.09.2025 - Treusorgende Tanten bringen ihrer Nichte etwas zu essen. Von Panda Express. Nomen est omen. > mehr

   

SOFTDRINK

15.09.2025 - Say. The. Name. Popwell Soda schaltet während der Emmy-Verleihung eine Reminiszenz an "Breaking Bad". > mehr.

Wenn der FIFA World Cup 2026 zum TRUMP World Cup mutiert, bewegen sich die Sponsoren auf dünnem Eis.

05.10.2025

Schon der Austragungsort Katar war politisch umstritten und mit Risiken und Kompromissen verbunden, die kommende WM dürfte schon herausfordernder werden. Die unkalkulierbare Politik von Donald Trump macht jede Planung zu einem Abenteuer mit ungewissem Ausgang. So ist zum Beispiel unklar, ob es die große Fangemeinde der Latinos und Hispanics riskiert, in die Stadien, in Sports Bars oder zu Fan-Festen zu gehen. Zu groß ist die Angst, selbst bei vermeintlich gesichertem Aufenthaltsstatus verhaftet zu werden. Ob in dieser Atmosphäre der Unsicherheit ein unbeschwertes und ausgelassenes Fußballfest gelingen kann, darf man bezweifeln.


Ein anderer Risikofaktor sind eventuelle Reisebeschränkungen zwischen den drei Austragungsländern USA, Mexiko und Kanada. Diese Konstellation ist schon unter normalen Umständen schwierig, weil Fans unter Umständen mehrfach zwischen den Ländern hin und her fliegen müssen. Angesichts der angespannten politischen Lage dürften diese Grenzübertritte für viele Fußballfreunde zu riskant oder sogar unmöglich sein. 


Mit welchen Überraschungen die Sponsoren sonst noch rechnen können, hat Donald Trump vor einigen Tagen gepostet. Darin hat er damit gedroht, die Spiele aus Städten mit demokratischen Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern zu verlegen, falls die Sicherheitslage das nach seiner subjektiven Einschätzung erforderlich macht.


Die Auslosung der Gruppenphase findet am 5. Dezember in Washington D.C. statt und selbst da greift Donald Trump "regulierend" ein. Der iranischen Delegation wurde die Einreise in die USA verboten, obwohl sich die Nationalmannschaft für die WM qualifiziert hat. Im Gegenzug hat Trump den Initiativen, Israel vom Turniert auszuschließen, eine unmissverständliche Absage erteilt. Verbunden mit seinen üblichen Drohungen. Mit anderen Worten: Der Präsident behält sich vor, nach Gutdünken den Spielplan der FIFA zu ändern. Sein höriger Bewunderer Gianni Infantino dürfte dem wenig Widerstand entgegensetzen.


Wie ernst die Risiken sind, zeigt aktuell ein anderes sportliches Großereignis. Nachdem die NFL den puerto-ricanischen Sänger Bad Bunny als Star der Halftime Show verpflichtet hat, drohte die ICE damit, Agenten vor und in das Stadion zu schicken, um alle Latinos und Hispanics genauestens zu kontrollieren. Heimatschutzministerin Kristi Noem wird dazu von der New York Times mit den Worten zitiert "ICE Will Be All Over the Super Bowl". Für Sponsoren, die Millionen in Kampagnen rund um die Sportveranstaltungen investieren und dabei ein möglichst breites Publikum erreichen wollen, ein kaum zu kalkulierender Alptraum. 

Mit dem Zusammenschluss von Paramount Global und Skydance Media ist in den USA ein neuer Mediengigant entstanden. Die Fusion zu Paramount Skydance Corp wird auf $ 8,4 Milliarden beziffert.

10.08.2025

In dem neuen Unternehmen verbinden sich die Hollywood-Produktionen des Traditionsunternehmens Paramount, das Network CBS und Streaming-Plattformen wie Paramount+ mit der 2006 von Milliardär David Ellison gegründeten Film- und TV-Produktion Skydance. Branchenbeobachter bereitet nicht nur die vereinte Marktmacht Sorgen, sondern auch der Einfluss des neuen CEO David Ellison auf die Programm-Inhalte und die Ausrichtung von CBS. So hat das Network die "Late Show" von Stephen Colbert abgesetzt, nachdem er einen juristischen Vergleich zwischen Paramount und Donald Trump kritisiert hat. Trump hatte die Sendung "60 Minutes" wegen eines Interviews mit Kamala Harris verklagt, was durch Zahlung von $ 16 Mio. beigelegt wurde. Trump behautet, dass ihm von David Ellison außerdem freie Werbe- und Programmzeit im Wert von $ 20 Mio. zugesagt wurden. Dabei war sicherlich hilfreich, dass Donald Trump mit dem Vater von David Ellison befreundet ist, dem Gründer von Oracle.


Medien-Experten sehen insbesondere die journalistische Unabhängigkeit der Nachrichtensendungen und Late-Night-Shows in Gefahr, zudem hat Paramount bereits vor dem Abschluss der Fusion seine DEI-Initiativen beendet. Bei Skydance gab es solche Programme erst garnicht. Es wird vermutet, dass man mit diesen Zugeständnissen der FCC (Federal Communications Commission) entgegenkommen wollte, um die Zustimmung zu der Fusion zu erhalten. 

Amazon produziert einen Film über Sam Altman. Der Titel: "Artificial".

12.07.2025

Reichtum ist in der heutigen Tech-Welt nicht Besonderes mehr. Auch die klassischen Status-Symbole wie ein Privatjet mit individueller Innenausstattung oder eine mehrstöckige Yacht mit einer 50-köpfigen Besatzung sorgen kaum noch für Beachtung. Wesentlich interessanter ist da schon, wenn Personen der Zeitgeschichte ein Film gewidmet wird, der ihr Wirken angemessen würdigt.


Jeff Bezos lässt seinem Milliardärs-Kollegen Sam Altmann diese Ehre zuteilwerden. Amazon produziert mit einem Budget von $ 40 Mio. ein Epos über die legendären Tage, in denen der Gründer von OpenAI aus seinem eigenen Unternehmen gedrängt wurde und wieder zurückkehrte. Regie wird dabei Luca Guadagnino führen. Medien mit guten Kontakten zu Hollywood haben erfahren, dass Altman von Golden Globe-Gewinner Andrew Garfield gespielt wird, der bereits über einschlägige Erfahrungen in der Tech-Welt verfügt. 2010 verkörperte er in "The Social Network" Eduardo Luiz Saverin, einen der Gründer von Facebook. 2020 hatte er eine der Hauptrollen im Film "Mainstream" von Gia Coppola über eine YouTube-Influencerin und die Jagd nach Likes und Umsatz.


Yura Borisov spielt Ilya Sutskever, der 2023 eine der treibenden Kräfte hinter der Entlassung von Sam Altman war und diese Entscheidung später bereut hat. 6 Monate später hat er OpenAI verlassen.


Die dritte wichtige Rolle übernimmt Monica Barbaro als Chief Technology Officer Mira Murati, die vorübergehend die Position von Sam Altman eingenommen hat. Im September 2024 hat auch sie OpenAI verlassen.


Neben den Gegnern im eigenen Unternehmen werden auch andere Mitspieler aus der Silicon Valley Szene erwähnt. Und angeblich kommen sie dabei nicht gut weg. So soll CTO Mira Murati über Elon Musk sagen “Elon’s not so bad, as far as dictators go."

Nur ein Gag oder dystopische Vision? Die erste reine AI-Werbeagentur bietet ein Team aus Avataren hochkarätiger Kreativ-Ikonen auf.

21.10.2025

Es kommt nicht überraschend, dass irgendjemand den Schritt von AI-unterstützen Marketing-Konzepten zu einer Agentur geht, die vollständig über künstliche Intelligenz läuft. Überraschend dabei ist, dass erfahrene Köpfe aus großen Agenturen wie Wieden + Kennedy BBDO, Ogilvy, TBWA Chiat Day oder Leo Burnett ihr Können und ihre Erfahrung einbringen. In Form von Avataren, die über sogenannte Legend Credits gebucht werden können.


Die virtuelle Agentur Ad Legends will gleichermaßen für Agenturen und Unternehmen arbeiten und bietet Lösungen bei der Kampagnen-Entwicklung, der Umsetzung von Ideen und der Marken-Strategie. Mit Hilfe von Kreativen, die zu den besten ihrer Zunft zählen. Die angebotenen Pakete reichen von einer kostenlosen Textversion über "Starter" für $ 99 bis zu "Business" für $ 3.499, jeweils monatlich.


Die drei Gründer von Ad Legends schreiben auf ihrer Website, dass alles mit der Frage "What if?" begann:


"What if instead of using AI to replace human creativity, you supercharged it with the greatest creative minds in advertising? Then made their thinking available to any brand, any size, anywhere in the world."


Eines zeigt die Idee allzu deutlich: Die Entwicklung künstlicher Intelligenz im Marketing geschieht schneller und konsequenter, als sich das wahrscheinlich manche vorgestellt haben. Was auch immer man von Ad Legends halten mag, es lohnt, sich damit zu beschäftigen.

Apple TV hat sich die Übertragungsrechte an der Formel 1 für die USA gesichert.

18.10.2025

Der Tech-Konzern mit dem angebissenen Apfel feiert gerade mit "F1: The Movie" einen viel beachteten wirtschaftlichen Erfolg. Die Geschichte über ein fiktives Motorsport-Team mit Brad Pitt in der Hauptrolle und Lewis Hamilton als Co-Produzenten entwickelt sich zum wirtschaftlich erfolgreichsten Sport-Film. Jetzt folgt der zweite Schritt und Apple begibt sich aus der Welt der Fiktion in die Realität. Die Formel 1 und Apple haben bestätigt, dass die Übertragungsrechte an allen Rennen, den Trainingsläufen und den Qualifikationen für die USA ab 2026 an Apple TV gehen. Für zunächst 5 Jahre zum geschätzten Preis von jährlich $ 140 Mio. Derzeit liegen die Rechte noch beim Sports-Network ESPN.


Apple TV will die Rennen im Rahmen des bestehenden Abonnements werbefrei anbieten, einige ausgesuchte Läufe und das Training gibt es kostenlos auf der Apple TV App. Die Vereinbarung ist das zweite Engagement der Streaming-Plattform bei einer wichtigen Sportliga, den Anfang machte eine Partnerschaft mit der MLS (Major League Soccer). Fußball gewinnt in den USA seit Jahren an Bedeutung, der bevorstehende FIFA World Cup 2026 wird der Sportart einen weiteren Popularitätsschub geben. 

In Kalifornien dürfen Werbespots bei Streaming-Plattformen zukünftig nicht lauter sein als das Programm.

07.10.2025

Gouverneur Gavin Newsom hat am Montag ein entsprechendes Gesetzt (SB 576) unterzeichnet, das Streaming-Anbieter wie Netflix, Hulu, Amazon Prime und YouTube betrifft. Es gilt zwar nur für Kalifornien, aber da es der bevölkerungsreichste Bundesstaat und ein wichtiger Werbemarkt ist, dürfte es landesweit umgesetzt werden. Zumal eine einheitliche Regelung sicherlich technisch einfacher ist. Der Inhalt des Gesetzes ist nicht neu, eine ähnliche Auflage wurde bereits 2010 vom Kongress als Commercial Advertisement Loudness Mitigation (CALM) Act für TV-Networks und Kabelkanäle erlassen. Die Anpassung der Werbespots an das Programmumfeld reagiert lediglich auf die wachsende Bedeutung der Streaming-Plattformen. Gültig sind die neuen Auflagen ab Juni 2026.

Der Trend zu Buy Canadian betrifft auch die Media-Buchungen.

30.08.2025

Das unermüdlich wiederholte Mantra Make America Great Again und die Zollpolitik von Donald Trump haben für unterschiedlichste Reaktionen gesorgt. In Kanada hat die Entwicklung beim südlichen Nachbarn dazu geführt, dass man sich auf die eigenen Stärken und nationale Interessen besinnt. Und das auch sehr offensiv kommuniziert. Kampagnen, die zum Kauf heimischer Produkte und zum Boykott importierter Waren aufrufen, gehören mittlerweile zum Alltag. Dabei sind die Konzepte meist humorvoll, ironisch und augenzwinkernd, bisweilen aber auch recht aggressiv.


Die Besinnung auf die eigene Wirtschaft geht aber noch weiter, sie betrifft auch die Media-Branche. In der neuen Studie "Canadian Media Means Business" wird daran erinnert, dass rund 170.000 Beschäftigte im Werbesektor arbeiten und geschätzte $ 21 Milliarden zum Bruttosozialprodukt des Landes beitragen. Eine andere interessante Zahl: Jede Million, die in Werbung investiert wird, schafft 8,2 Arbeitsplätze. Umso alarmierender ist es, dass die Werbeausgaben zunehmend aus der heimischen Wirtschaft abgezogen werden und zu ausländischen Medien wandern. So hat die Studie ergeben, dass 92 % der Ausgaben für digitale Werbung an Plattformen außerhalb Kanadas fließen. Was einem Umsatz von $ 7,5 Milliarden entspricht. Es ist keine Überraschung, dass die Studie zu dem Ergebnis kommt, dass diese Entwicklung die Zukunft der kanadischen Medienlandschaft gefährdet. Zum Download der Studie.

Die Washington Post lässt erahnen, was Trump, Musk und ihr Freund Jeff Bezos unter "free speech" verstehen.

17.02.2025

Die neue integrierte Führungsriege aus republikanischen Politikern und Tech-Milliardären will die freie Meinungsäußerung weniger einschränken und dabei auch Hass-Botschaften und erkennbare Falschmeldungen in den sozialen Netzwerken nicht mehr filtern. Diese neue Freiheit hört allerdings schlagartig auf, wenn es um Kritik an ihnen selber geht.


Das muss gerade die Non-Profit Organisation Common Cause erfahren, deren Musk-kritische Anzeige von der Washington Post abgelehnt wurde. Ursprünglich war für die morgige Ausgabe eine sogenannte "Wrap Ad" mit Motiven auf der Vorder- und Rückseite geplant. Zusätzlich sollte eine ganzseitige Anzeige mit dem Titelmotiv im Innenteil geschaltet werden. Die gesamte Buchung hatte ein Volument von $ 115.000. Nachdem die Organisation vergangene Woche das Anzeigen-Motiv eingereicht hat, lehnte die Washington Post die Wrap Ad ab. Die Kampagne könne lediglich im Innenteil platziert werden, woraufhin Common Causes die Buchung zurückzog. Die Organisation vermutet, dass sich Jeff Bezos unangenehme Fragen von Donald Trump und Elon Musk ersparen wollte.