Google gibt einen verstörenden Einblick in das emotionale Verhältnis einer jungen Frau zu…….ihrem AI-Assistenten.


24.03.2026

Es wird viel darüber gesprochen, dass die Verbindung mancher Nutzerinnen und Nutzer zu AI-Assistenten Gemini und AI Chatbots eine Intensität erreicht, die besorgniserregend sind und sich in einzelnen Fällen schon dicht an einer Abhängigkeit bewegen. Statt gegenzusteuern, scheint Google diese Entwicklung offensiv zu unterstützen.


Ein neuer Spot für das Google Pixel 10 stellt uns eine junge Frau vor, die den perfekten Partner gefunden hat. Er wird ihr ständiger Begleiter und sie scheint seine Nähe und die enge Verbindung zu ihm zu genießen. Doch wie es im Leben manchmal so geht, irgendwann erfüllt er ihre Erwartungen nicht mehr und sie trennt sich von ihm. Indem sie ihn symbolisch in den Mülleimer wirft.


"From the moment we met, we went everywhere together.

Nights out, vacations, everywhere.

I thought I was your world.

But then you felt I didn’t “get” you anymore.

And you started flirting with the idea of something new."


Doch ihr Begleiter gibt nicht so schnell auf. Er entwickelt sich weiter und kann das Feuer zwischen ihnen neu entfachen:


"Now, you’re glowing again.

You find what you’re drawn to.

You’re even showing off to all your friends.

You wanted smarter… I’m still trying to…process that."


Eine romantische Geschichte, gäbe es da nicht ein beunruhigendes Detail: Der Partner ist kein realer Mensch, sondern die Stimme von AI Gemini. Es lohnt sich, darüber nachzudenken, was uns Google damit sagen will und wie dieser Spot auf manche Konsumentinnen und Konsumenten wirkt. Zumal der virtuelle Partner am Ende verspricht, dass er sich weiter bemüht und in seiner Entwicklung noch lange nicht am Ende ist. Ich überlasse es den geneigten Leserinnen und Lesern, ob das eine erfreuliche Aussicht oder eine Drohung ist.