Kayak beobachtet beunruhigende Verhaltensauffälligkeiten bei einer zu intensiven Online-Suche.


27.02.2026

Je mehr der Alltag der Konsumentinnen und Konsumenten vom Internet geprägt wird, desto häufiger werden Kampagnen, die vor einer allzu exzessiven Nutzung warnen. Meist geht es dabei um den Rückzug aus der realen Welt und den Verlust realer sozialer Kontakte. Das Reiseportal Kayak hat noch eine andere Gefahr ausgemacht und befürchtet, dass stundenlanges Scrollen durch Reisetipps zu ausgeprägten Bewusstseinsveränderungen führen können. Auch bekannt als "Influencer Brain". ZU den Symptomen gehört, dass man irgendwann selber wie ein Influencer spricht.


Dabei kann man seine Reise wesentlich unkomplizierter und schneller suchen und buchen. Ohne störende Nebenwirkungen. Die neue Marketing-Offensive des Buchungsportals von Booking Holdings kommt zu einer Zeit, in den sich die traditionellen Plattformen mit der Alternative der AI-Suche über Google Gemini oder ChatGPT auseinandersetzen müssen, um ihre Daseinsberechtigung zu erhalten. Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass für die meisten Reisenden die Suche nach dem besten Angebot und der Buchungsvorgang mehr Belastung als Vergnügen bedeuten. Nach einer von Kayak initiierten YouGov-Studie betrifft das immerhin 66 % der Befragten.


Ein zweiter Spot aus der Kampagne von Rethink New York soll die Bedenken zerstreuen, dass man etwas so Wichtiges wie eine Reise nicht auf dem kleinen Display eines Smartphones auswählen und buchen kann. Ein mutiger junger Mann beweist in einem entschlossenen Selbstversuch, dass es geht.