
Wie bringt man alle erwähnenswerten Merkmale des neuen iPhone 17e in 60 Sekunden unter? Durch viele schnelle Schnitte.
07.03.2026
Indem man etwas aufs Tempo drückt, die Voice-Over schneller sprechen lässt und den visuellen Teil mit 81 Schnitten beschleunigt. Das wirkt zwar unruhig, aber zumindest wissen die geneigten Betrachterinnen und Betrachter nach der Bilderflut, was sie von dem neuen Zuwachs der iPhone-Familie erwarten dürfen: A whole lot for a lot less. Wenn man sich die Flimmerbilchen ein paar Mal anschaut, verinnerlicht man irgendwann alles, was man für weniger Geld bekommt.
Apple hat gute Chancen, falls es bei den Cannes Lions irgendwann mal eine Kategorie für die meisten Schnitte pro Sekunden gibt. Aber es gibt erstzunehmende Konkurrenz. Etwa Jeep mit 85 (im Januar 2026), Rolex mit 111 (ebenfalls im Januar 2026) und die New York Times mit 105 (August 2025), jeweils in 60 Sekunden. Auch BMW liegt mit einem Spot für die 4 Series vom Juni 2020 in der Spitzengruppe, mit 106 Schnitten. Im Dezember 2020 hatte Nike in einem 2-Minuten-Epos die Bilanz des ersten Corona-Jahrs gezogen, mit bemerkenswerten 154 Szenenwechseln. Legt man nicht die absolute Anzahl zugrunde, sondern setzt sie in Relation zur Länge des Spots, zählt auch Sportschuh-Hersteller Lululemon mit 57 Schnitten in 30 Sekunden zur Spitzengruppe.
