Was um alles in der Welt hat sich Ford bei dem neuesten Spot für den Lincoln Navigator gedacht?


02.09.2026

Schon die Optik wirkt verstörend und angesichts der vielen Extremwetter-Ereignisse unverständlich. Noch irritierender ist allerdings die Wahl des Soundtracks, einer Cover-Version von "Waterfalls" der Gruppe TLC aus dem Jahr 1994. Der düstere Song erzählt zunächst von einer Mutter, deren Sohn in die Bandenkriminalität abgerutscht ist und auf offener Straße erschossen wird. Im weiteren Verlauf geht es um HIV und Drogenabhängigkeit. Was bewegt einen Autokonzern dazu, ein solches Stück für einen Werbespot zu nutzen? Haben sich die Verantwortlichen den Sohn vorher nicht angehört oder haben sie den Text nicht verstanden? Oder - was noch schlimmer wäre - ist es ihnen egal und die eingängige Melodie war wichtiger? In jedem Fall macht die Verwendung eines derart anklagenden Songs für Autowerbung einigermaßen fassungslos.