Über Plaud hört AI immer mit.


22.09.2026

Manche Visionäre gehen schon seit Jahren davon aus, dass die Tage der Smartphones gezählt sind und Entwicklungen wie Faltdisplays lediglich das letzte Aufbäumen einer aussterbenden Gattung sind. Die Zukunft gehört AI-Begleitern, bei denen die Kommunikation im Wesentlichen über Sprache erfolgt.


Plaud zeigt, wie sowas aussehen könnte. Zwei unscheinbare Ohrhörer dienen zur Spracheingabe und zur akustischen Ausgabe der Ergebnisse. In allen Alltags-Situationen. Dafür muss Plaud natürlich alle Gespräche in der Umgebung mithören und es sei dahingestellt, ob das den Betroffenen immer bewusst ist und ob sie das wollen. Zumal sich die Ohrhörer mit langen Haaren überdecken lassen, wenn man es darauf anlegt, unbemerkt aufzuzeichnen.       


Ähnlich wie bei den Smart Glasses gibt es die Bedenken, dass Gespräche auch ungewollt und unbemerkt mitgehört und später in unterschiedlichster Form verwendet werden können. Sowohl im privaten Umfeld als auch im geschäftlichen. Unter anderem bei Besprechungen und Verhandlungen, bei denen die Beteiligten davon ausgehen, dass sie vertraulich sind.