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Trend-Report USA

Die Kampagnen 2024 für Bier und Hard Seltzer

Juni 2024
43 Seiten als PDF
mit 55 TV-Spots und Online-Videos
EUR 180,00 zuzüglich Mehrwertsteuer

 

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Der wachsende rechts-konservative Einfluss hat 2023 die amerikanische Gesellschaft, die Politik und als Folge auch die Wirtschaft grundlegend verändert. Angetrieben von Donald Trump und unterstützt von der Republikanischen Partei, dem Supreme Court und Medien wie Fox News hat sich die Stimmung im Land nachhaltig verändert. Diskriminierung von Migranten, Homophobie, Hass in den sozialen Netzwerken und der Boykott vermeintlich "woker" Marken und Personen haben deutliche Spuren hinterlassen. Auch auf dem amerikanischen Biermarkt, der 2023 gründlich durcheinander gewirbelt wurde.

 

Eine der Auswirkungen für das Bier-Marketing 2024: Die meisten Brauereien und Importeure vermeiden sorgfältig alle Konzepte, die zu Kontroversen führen könnten. Und zu Kritik in den sozialen Netzwerken, den Medien oder seitens der Politik. Mutige Ideen, innovative Ansätze und unkonventionelle Inhalte sind derzeit nicht gefragt, die Kampagnen der führenden Marken setzen in seltener Einhelligkeit auf bewährte Konzepte. Beim Super Bowl hat Bud Light eine erlebnisreiche Nacht zelebriert, die Grundidee gab es bereits beim Super Bowl 2014. Michelob Ultra lieferte eine Blaupause der Kampagnen von 2022 und 2023 und Budweiser hat seine legendären Marken-Maskottchen aus den Stallungen geholt, die seit 1986 bereits 23 erfolgreiche Auftritte beim Super Bowl hatten.

 

Coors Light hat einen Zug aus dem Jahr 2005 reaktiviert, Miller Lite wärmt den Slogan aus den ersten Anfängen in den 1970ern wieder auf. Doch auch wenn auf den ersten Blick nicht viel Neues präsentiert wurde, ist ein Blick auf die Kampagnen des 1. Quartals 2024 dennoch wichtig und aufschlussreich. Genauer gesagt, gerade deshalb. Es ist interessant, wie die einzelnen Marken mit der besonderen Situation umgehen und auf eine zunehmend aggressive und tief gespaltene Gesellschaft reagieren. Schließlich müssen besonders die Mainstream-Marken einen Weg finden, möglichst breite Zielgruppen zu erreichen und dabei jede Polarisierung und Ausgrenzung zu vermeiden.

 

 

Weitere Themen:

  • Die Umsatzverluste von Bud Light haben das mexikanische Modelo an die Spitze des amerikanischen Biermarktes gespült. Und damit auch dessen Marketing-Strategie ins Zentrum des Interesses gerückt. 
  • Miller Lite geht zurück zu seinen Wurzeln. Genauer gesagt, zu seinem ersten Slogan von 1975.
  • Schauspieler Jason Momoa ist der neue Markenbotschafter von Guinness. Schließlich hat er irische Wurzeln. Wenn auch nur zu 2 %.
  • Heineken bewirbt als einzige Marke weiterhin die alkoholfreie Variante. Mit Formel 1 Weltmeister Max Verstappen.
  • Film-Promotion: Deadpool trinkt ein Heineken Silver mit seinem Kontrahenten Wolverine.
  • Lionel Messi war der Star der Super Bowl Kampagne für Michelob Ultra, sein aktueller Teamchef David Beckham bevorzugt Stella Artois. Auch wenn er dadurch ein unerfreuliches Erlebnis hat.
  • Stella Artois kann verstehen, dass man das exklusive Glas namens Chalice aus Kneipen, Clubs, Bars oder Restaurants mitnimmt. 
  • Shiner zeigt sich konservativ und traditionsbewusst und verweist auf seine texanischen Wurzeln.
  • Athletic ist das Synonym für wohlschmeckendes alkoholfreies Bier.
  • Die regionale Craft Brew 805 setzt ganz auf einflussreiche Frauen.
  • Die Dachkampagne der Braugruppe Anheuser-Busch InBev unterstützt amerikanische Farmer. Mit einem neuen Gütesiegel. 
  • Das umsatzstärkste Hard Seltzer White Claw stimmt auf die Sommermonate ein und feiert das reale Zusammensein mit den Freundinnen und Freunden. Auch mal ganz spontan und improvisiert.
  • Mike's Hard Lemonade kann man nicht einfach kaufen, man muss es sich verdienen.

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