
Seth Rogen lässt sich bei Sephora beraten. Er ist kein einfacher Kunde.
29.10.2026
Wortspiele mit dem Namen der Marke oder der Markenbotschafterinnen und Markenbotschafter können durchaus sinnvoll sein. Etwa wenn sie so originell sind, dass sie sich einprägen und zu einem hohen Erinnerungswert führen. Die Herausforderung dabei ist naturgemäß, geeignete Protagonistinnen und Protagonisten zu finden.
Sephora hat sich für Schauspieler Seth Rogen entschieden, dessen Name zumindest ähnlich klingt und den man für eine zeitlich befristete Umbenennung der Geschäfte in Sethphora nutzen kann. Das alleine macht noch keine Weihnachtskampagne, also begibt sich der Markenbotschafter in eine Filiale und lässt sich auf der Suche nach Geschenken für Familie und Freunde von einer geduldigen Sephora Beauty Advisor beraten. Mit den üblichen Kommentaren, das erwartet man schließlich von einem Comedian. Am Ende ist aus den Zutaten eine vergnügliche Kampagne entstanden, an der ein unbeschwert aufspielender Hauptdarsteller einen erheblichen Anteil hat. Zurück bleibt das Mitgefühl für das Verkaufspersonal, das es in der Vorweihnachtszeit nicht immer leicht hat.
Agentur ist GUT New York, Regie führte Jalos Woliner. Gekauft hat Seth Rogen übrigens Make-Up Fixierspray für seine Produzentin, einen Duft für seine Cousine (statt Pickelpflaster) und eine Rotlicht Therapie-Maske für seine Mutter. Dabei pflegt Sephora genüsslich das hartnäckige Klischee der unbeholfenen Männer beim Kauf von Kosmetik, Pflegeprodukten und Düften.