
GM und Ford haben ein neues Spielfeld, auf dem sie sich messen können: Die Formel 1 Rennstrecken.
05.03.2026
Für Detroit kann es ein epischer Wettstreit werden, nachdem GM zum ersten Mal mit seinem Cadillac F1 Team an den Start geht und Ford über eine Motoren-Partnerschaft mit Oracle Red Bull antritt. Damit sich die Investitionen rechnen, wird das Engagement der beiden Kontrahenten in entsprechenden Kampagnen kundgetan. Dabei folgen GM und Ford dem klassischen Konzept, dass die Forschung und Entwicklung im Motorsport über den Technologie-Transfer in die Serienproduktion letztlich allen Kundinnen und Kunden zugutekommen. Zudem beweisen die Konzerne mit Individualverkehr im Extrembereich ihre Kompetenz und Innovationskraft.
Beide Marken bereiten den bevorstehenden Start der F1-Saison 2026 mit mehrteiligen Kampagnen vor. Vorschusslorbeeren, die ein gewisses Risiko beinhalten. Überzeugend ist die selbstbewusste Marketing-Offensive nur, wenn sich die Technologie auf der Rennstrecke bewährt. Dabei hat sich GM unter besonders hohen Erfolgsdruck gesetzt, nachdem ein Super Bowl Spot vor über 120 Mio. Zuschauerinnen und Zuschauer die Erwartungshaltung geweckt hat. Zwar erwartet wohl niemand von dem neuen Cadillac F1 Team einen Sieg in den ersten Läufen, aber als letzte sollten Sergio Pérez und Valtteri Bottas auch nicht ins Ziel kommen. Oder wegen technischer Probleme ausfallen. Das Auftaktrennen am 8. März in Melbourne ist vielleicht ein erster Indikator.
